Kaiserwetter ist nicht gleich Luftbildwetter! Drucken E-Mail

Für richtig gute Luftbilder braucht es richtig gutes "Fotowetter". Leider haben wir in Deutschland nicht zuviel davon. Nur etwa dreissig Tage im Jahr herrscht sehr gutes Fotowetter, weitere dreissig bis fünfzig Tage im Jahr kann man mit etwas Glück gute Luftbilder herstellen.

Dass verregnete Tage wegfallen, ist jedem ganz offensichtlich - aber auch Kaiserwetter mit strahlendem Sonnenschein ist für die meisten Objekte kein Luftbildwetter. Gerade bei starker Sonneneinstrahlung erwärmt sich am Boden Wasser, das verdunstet und aufsteigt - und eine Hochdunstschicht bildet die jedes Luftbild zunichte macht. Leicht bewölktes Wetter eignet sich oftmals am besten um Luftbilder herzustellen, auch weil die Konstraste im Bild nicht zu hart werden. Der Fotozeppelin und der Fotoballon haben jedoch den Vorteil bei Kaiserwetter weit unterhalb der Hochdunstschicht zu fliegen (die sich meist unterhalb oder genau in der Flughöhe von Helikopter und Flugzeug bildet). Niederschlag und zu starke Winde dürfen nicht auftreten. Je nach gewünschtem Motiv sollte in der Vorplanung auch darauf geachtet werden, dass die Sonne nicht gegen die Fotorichtung steht, sondern seitlich bis hinter der Kamera, so dass der Sonnenstand bei der Terminvereinbarung berücksichtigt werden sollte. So kann vermieden werden, dass für Sie wichtige Bildteile zu stark im Schatten liegen.

Der Werbezeppelin kann an erheblich mehr Tagen im Jahr eingesetzt werden, nur Niederschlag und zu starke Winde dürfen nicht auftreten.